Anreise nach Wien zu Silvester
Wie kommt ihr am besten nach Wien?
Mit der Bahn – für die meisten deutschen Startpunkte ist sie zu Silvester die entspannteste Variante, weil ihr mitten in der Stadt ankommt und vor Ort kein Auto braucht. Der Flughafen Wien-Schwechat liegt rund eine Viertelstunde vom Zentrum entfernt und ist die schnellere Option von weiter weg.
Ein Auto ist über den Jahreswechsel eher Ballast: Die Innenstadt ist gesperrt, Parkplätze sind knapp und teuer, und die Öffis fahren durch.
Mit der Bahn
Direktverbindungen bestehen aus mehreren deutschen Städten. Prüft den aktuellen Fahrplan, er ändert sich zum Fahrplanwechsel im Dezember.
Nightjet – über Nacht nach Wien spart eine Hotelnacht. Über den Jahreswechsel sind diese Züge früh ausgebucht; Liege- und Schlafwagen möglichst im Herbst buchen.
Ankunft – Wien Hauptbahnhof und Wien Meidling sind beide direkt ans U-Bahn-Netz angeschlossen.
Sparpreise lohnen besonders, weil flexible Tarife um Silvester teuer werden.
Mit dem Flugzeug
Vom Flughafen Schwechat kommt ihr auf drei Wegen in die Stadt: mit dem CAT (schnell, teurer), mit der S-Bahn S7 (günstig, etwas länger) oder mit dem Railjet zum Hauptbahnhof. Die S7 ist für die meisten die pragmatischste Wahl. Prüft die letzten Verbindungen, wenn ihr am 31. Dezember spät ankommt.
Mit dem Auto
Parken – ein Hotel mit eigenem Parkplatz oder eine Garage am Stadtrand mit U-Bahn-Anschluss ist deutlich billiger als eine Innenstadtgarage.
Park & Ride an den U-Bahn-Endstellen ist die günstigste Variante.
Kurzparkzonen gelten in weiten Teilen Wiens; die Regelungen an Feiertagen weichen vom Alltag ab.
Sperren – rund um die Innenstadt wird ab dem Nachmittag des 31. Dezember gesperrt. Wer abends noch ins Zentrum fahren will, kommt nicht durch.
Öffis am 31. Dezember und in der Silvesternacht
Tagsüber verkehren alle Linien wie an Samstagen. Am Vormittag kommt es wegen des Silvesterlaufs im Bereich Ringstraße zu Umleitungen und Kurzführungen.
In der Silvesternacht fahren alle U-Bahnen durchgehend, dazu viele Straßenbahn- und Buslinien die ganze Nacht. Die Intervalle sind verdichtet: Zuletzt fuhren U1 bis U4 bis 2 Uhr früh alle fünf Minuten, die U6 alle siebeneinhalb, Straßenbahnen mindestens alle 30 Minuten.
Die wichtigste Einschränkung: Die Station Stephansplatz wird wegen des Andrangs beim Silvesterpfad ab etwa 21 Uhr von U1 und U3 durchfahren. Bei zu großem Publikumsandrang kann es auf polizeiliche Anordnung früher zu Sperren kommen. Steigt stattdessen bei Schottentor, Herrengasse, Karlsplatz oder Volkstheater aus.
Praktische Hinweise
Tickets vorher kaufen. In der Silvesternacht sind die Automaten an den großen Stationen belagert; die Ticketstellen schließen am 31. Dezember früher als sonst.
Eine 24- oder 48-Stunden-Karte deckt meist den ganzen Aufenthalt ab und läuft ab Entwertung, nicht bis Mitternacht.
Nach Mitternacht sind die U-Bahnen der schnellste Weg aus der Innenstadt; oberirdisch dauert es wegen der Menschenmengen länger.
Und wo schlaft ihr?
Wer ohne Auto anreist, sollte die Unterkunft an einer U-Bahn-Linie wählen – dann sind Innenstadt und Silvesterpfad auch nach Mitternacht bequem erreichbar. Die Hotels im 1. Bezirk sind zuerst weg; was der gesamte Aufenthalt kostet, steht in der Kostenübersicht.